Es ist ganz einfach

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imgrün

Chlorophyll / 100 x 140 cm

Erster Schnee / 100 x 140 cm

Imgrün / 60 x 80 cm

Der schmale Grad der Zuversicht / 100 x 140 cm

Bodenhaltung / 100 x 140 cm

Ruedo / 100 x 140 cm

Eintauchen ins Grün, Energie schöpfen, zur Ruhe kommen. Sich von Wald und Wiese besänftigen lassen. Eine unkomplizierte Art der Heilung – von Vielem. Shinrin Yoku – 

ein Waldbad nehmen, wie die Japaner sagen – eine schönere Formulierung ist kaum vorstellbar. Mit ein wenig Glück sehen wir ein Reh, einen Fuchs oder einen Hirsch. Dann ist das Walderlebnis perfekt. 


Schön wäre es auch umgekehrt. Wenn die Tiere den Anblick von uns Menschen mit einem guten Gefühl in Einklang bringen würden. Aber das Refugium Wald, in dem sich unsere Wildtiere ungestört aufhalten könnten, haben wir auch besetzt. Die Dichte der Abschussanlagen ist beängstigend. Dabei häufen sich die Klagen der  Menschen, deren Gärten vom Schwarzwild verwüstet werden. Die Population der Wildschweine nimmt zu. Sie vermehren sich auch außerhalb der sogenannten Rauschzeiten. Was macht eine Spezies, die immer wieder gejagt wird, um völlig ohne Not getötet zu werden? Sie versucht verzweifelt, ihre Art zu erhalten, indem sie sich schrankenlos fortpflanzt.

Dabei ist es ganz einfach. Ein Beispiel: Der Kanton Genf ist 

seit dem 19. März 1974 jagdfrei. Der Bestand der Tiere und das biologische Gleichgewicht in der Region sind seitdem stabil. Die Scheu der Tiere vor dem Menschen ist einer natürlichen Neugier gewichen. Flüchtende Tiere aus dem benachbarten Frankreich finden Asyl und ein neues Zuhause ohne Angst und Leid.


Es ist ganz einfach ... im Grünen zu sein und sich dort wohlzufühlen. Einatmen. Ausatmen. Laufen. Das genügt. Nach zwei Stunden im Wald ist der Kopf frei, die Sorgen bleiben, fühlen sich aber besser an und wir sind schneller mit uns im Reinen als wenn wir den Tag vor dem Monitor verbringen. Gönnen wir doch das unbeschwerte Leben und den Frieden, den wir uns wünschen auch den Tieren. Nicht nur im Wald. Sondern überall. Lassen wir doch die Tiere in Ruhe. 


Es ist ganz einfach.

Tagwerke

Dem Tag Aufmerksamkeit schenken, den Tag ausruhen lassen. Tageseinklang und Tagesausklang vor Augen führen und Stimmungen und Erinnerungen niederschreiben. Mit Stift und Farbe auf Papier. Was vom Tage übrigbleibt – ist manchmal mehr als ich am Tagesende aufzeichnen kann.

Die Siegener Zeitung schreibt

Gemalte und gezeichnete Tagebuchblätter. Ungebunden und roh. Kommentare zum Tag, die dem Betrachter im schönsten Fall ein Schmunzeln entlocken. Jeden Tag wollte ich festhalten, an Pausen hatte ich nicht gedacht. Ohne Pause aber kein Tagwerk.

Video zur Ausstellung:

Die Westfälische Rundschau schreibt:

Beispiele:

Alles gesagt / Aquarell

ca. 30 x 40 cm

Ca. 400 Tagwerke entstanden zwischen 2009 und 2011.

Bei Rietzlern / Aquarell

ca. 30 x 40 cm

Der große Verlust der 

kleinen Dinge / Aquarell

ca. 30 x 40 cm

Gliamantimascherati

Aquarell / ca. 30 x 40 cm

Kleiner Kürbis / Aquarell

ca. 30 x 40 cm

Neustart / Aquarell

ca. 30 x 40 cm